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Donnerstag, 25. Juli 2013

Die Sache mit der Vielfältigkeit, oder absichtlich unbeabsichtigt.

 

Perfekte Bilder gibt es viele. Und jedesmal fragt man sich ob es perfekt sein muss, oder ob eine Kleinigkeit, ob nun beabsichtigt oder unbeabsichtigt, dem Bild erst das nötige Salz in der Suppe gibt.

So hat man am folgendem Beispiel jede Menge Gesprächsstoff...

                                                            Der Herr im Hintergrund

                                                                 geniesst den Anblick.

Wir würden von einer komplett anderen Bildstory sprechen, wäre die junge Dame nur alleine auf dem Bild zu sehen. Der Gesichtsausdruck des Herren dahinter dürfte kein Zufall sein und so ergibt sich ein neues Bild. Es ist alt bekannt, dass nicht gestellte Bilder in der Regel am natürlichsten wirken, mehr Ausdruck haben und ganze Geschichten erzählen können. Das Motiv bewusst vor einem passenden Hintergrund zu beschäftigen, zahlt sich also immer wieder aus.

Für unsere Kunden bedeutet dies natürlich, dass man sich keinerlei Gedanken über Posen machen muss. Die meisten unserer Kunden sind keine Profimodelle und sind froh darüber, dass ein Shooting immer mit Spaß und ein wenig Aktion verbunden ist. Bei unseren Hochzeitspaaren sind wir meist im Hintergrund. Eine Hochzeit, gerade die Zeremonie sollte nicht gestört werden und eine Emotion lässt sich am Besten einfangen wenn sie vollkommen natürlich ist.

Eine kleine weiterführende Auswahl an Bildern, auch von Produktbildern, findet man auf unserer Seite www.picslocation.de unter der Rubrik Bildergalerie.




Donnerstag, 2. Februar 2012

Blende, g, und co

Worin unterscheiden sich eigentlich Objektive, und warum sind die Preisunterschiede so groß ?

Ist man auf der Suche nach einem Objektiv merkt man schnell das es unheimlich viele Arten, möglichkeiten und Preise gibt.  Viele schauen in erster Linie auf den Zoom Bereich, sorich die Brennweite. Die Werbung hat das natürlich erkannt, und bietet allround Objektive die eine Brennweite von 18 - 300 mm haben zu Tiefpreisen an. Blöd wer da nicht zuschlägt.. Könnte man meinen...

Größe ist eben doch nicht alles.

Ein Objektiv zeichnet sich unter anderem auch durch seine Lichtstärke aus. Wie weit lässt sich die Blende öffnen, und behält sie den Blendenwert durchgängig, auch wenn die Brennweite als Beispiel 300mm beträgt. Bei den günstigen Modellen ist das nicht der Fall. Die maximale Blende beginnt meist bei 3,5 bei der kleinsten Brennweite, und endet meist bei 5,6 in der höchsten.

Lichtstarke Objektive dagegen haben eine Blende von 2,8 und niedriger, und das durchgängig. Dies bietet nicht nur eine flexiblere, lichtunabhängige Möglichkeit, sondern wirkt sich auch direkt auf die Bildqualität aus.Das ganze hat natürlich seinen Preis. So kostet ein Lichtstarkes Objektiv mit einen durchgängigen Lichtstärke ein vielfaches von einem weniger Lichtschwachen.

 Als Alternative für den Portraitbereich bietet sich ein Lichtstarkes Objektiv mit Festbrennweite an. Hier fällt zwar die Zoomfunktion weg, jedoch hat man hier für relativ wenig Geld ein tolles Objektiv mit hoher Lichtstärke und Qualität.

Übrigens, um sein Objektiv zu schützen, empfehlen wir immer auf Filter zurück zu greifen. Diese bringen nicht nur andere Bildergebnisse, sondern schützen das Objektiv vor stössen oder Schläge. Ein Filter ist schneller ersetzt als das ganze Objektiv.

Mittwoch, 1. Februar 2012


Fotografie in Ulm - Farbräume

An den etwas besseren Kameras lassen sich im Menüpunkt Kameraeinstellung die Farbräume auswählen. Wozu das ganze ? Als Standart ist meistens der sRGB farbraum angegeben. Das RGB für die 3 Grundfarben steht dürfte klar sein. Wofür steht aber das "s" Super ? Speziell ? Nein. Das "s" steht schlichtweg für "standart Industriell". Also einer Industrienorm. Und wie es meistens so ist, gibt es überall wo die Industrie Normen gesetzt hat , auch gleichzeitig Qualitätsverluste. So hat ein RGB Farbraum ca. 55 Millionen Farben zur Auswahl. Der sRGB Farbraum jedoch nur ca. 33 Millionen.
Im Auswahlmenü der Kamera findet man dann meist die Auswahlmöglichkeit des Adobe Farbraumes. Dieser Farbraum lässt es zu ca. 77 Millionen farben darzustellen.
Zugegeben. Auf einem kleinen Abzug im heimischen Drcuker wird der Unterschied kaum auffallen.
Geht es aber darum ein Lieblingsbild in hoher Auflöung als Poster zu drucken, wird die Sache schon deutlicher. Nun kommt aber das grosse aber... Wer nicht über die richtige Software in der Bilbearbeitung verfügt, wie zum Beispiel Photoshop, oder Lightroom, der ist mit dem sRGB Farbraum besser beraten. Auch sollte sichergestellt sein, dass das Auge auch eine einwandfreie Farbsicherheit hat (dies testet der Augenarzt). Ein kalibrierter Arbeitsplatz, gehören genau so dazu, wie die verarbeitung von einer 16 Bit Tiefe.  Die Schnappschüsse vom letzten Familienfest für Internet, kann man ganz beruhigt im sRGB Farbraum aufnehmen. Dies ist im übrigen auch der Grund warum der sRGB Farbraum als Standart eingestellt ist.

Freitag, 21. Januar 2011

Ideen entstehen im Kopf

Manchmal ist Umdenken besser, als alteingefahrenes zu wiederholen. Ich werde oft gefragt wie man dies und das fotografiert... Im Prinzip ist es genau umgekehrt. Da Bild entsteht zuerst im Kopf. Die Kamera ist lediglich nur das Werkzeug dazu, das Bild sichtbar zu machen.

Das ist dann wieder eine andere Geschichte...Welche Wahrnehmung soll ein Bild auslösen. Wo liegt die Seele des Bildes... Wer ist der Betrachter.... Solche Fragen sind Stellschrauben auf dem Weg zur eigenen fotografischen Handschrift.

Im übrigen wird man feststellen dass wenn das Bid zuerst im kopf ist, man sich einfacher tut, es umzusetzten, als wie wenn es umgekehrt ist.

Viele tolle Bilder


Peter Neher
www.picslocation.de

Montag, 17. Januar 2011

Verwackelte Bilder - Peter Neher Fotograf aus Ulm

Warum verwackeln oft Bilder ?

In fast allen meiner Fotoworkshops taucht diese Frage auf. Die Antwort ist relativ einfach. Bei der Verbesserung wird es schon schwieriger...

Die meisten haben Ihre kamera auf Automatik gestellt. Sprich, das Umgebungslicht wird gemessen, und die Verschlusszeit (Belichtungszeit des Bildes) und die Blende wird entsprechend automatisch berechnet und angepasst. Was die kamera nicht weis ist, was Fotografiert wird.

Wenn nun zu wenig Licht für eine kurze (z.B 1/ 200 sec) gegeben ist, wird dies dadurch ausgeglichen das die Verschluss / Belichtungszeit in die länge gezogen wird. Für eine Kamera ist 1/ 100 sek. sehr sehr lange im übrigen. Solange also das Bild belichtet wird, solange wird alles erfasst. Auch jede Bewegung während des bellichtens. Da kein Mensch in der Lage ist, seine hand in der er die Kamera hält für eine halbe Sekunde exakt still zu halten, verwackelt das ganze.

Abhilfe schaffen hier nur entweder Stative, oder aber die Umstellung auf die manuelle Bedienung .
Hier wird dann die Belichtungszeit auf mind. 1/160 Sek reduziert, und mit einer offenen Blende (falls dies einstellbar ist) und einer hohen ISOzahl  das fehlende Licht ausgeglichen.

Die eingebauten kleinen Blitze haben meist zuwenig Kraft um ein großes helles Lichtfeld zu erzeugen. Bllitz man z.B eine Person mit zu geringem Abstand an, so wird diese unheimlich aufgehellt.

Wer fragen hat darf sich gerne melden .

Viele Gute Bilder

Peter Neher
Picslocation